Neuseeland #1 - Auf geht’s auf die andere Seite der Welt!
Kia Ora - Hallo,
das wichtigste zu beginn. Ich bin gut in Neuseeland angekommen.
Es freut mich, dass sich doch einige für mein Abenteuer in Neuseeland interessieren.
Grüße aus Auckland
Michael Seidel
Tag 0: Packen
Die erste Herausforderung beginnt schon vor dem Flug… das Packen. Ich hab es aber tatsächlich geschafft all mein Zeug in den Rucksack zu bekommen. Alles zusammen wiegt ungefähr 20kg. Mehr als gedacht, aber fürs erste auch mal ganz ok. Zeug wegwerfen kann man ja immer noch. Zumindest bis jetzt habe ich noch nichts vermisst.
- Mein Zeug
Tag 1: Der Flug
Der erste Tag hat schon früh nach einer Nacht mit wenig Schlaf um 5:30 begonnen. Natürlich war ich auch aufgeregt und habe nicht besonders gut geschlafen. Um 7 ging es dann mit dem Auto nach Plochingen und dann mit dem Zug nach Stuttgart. Von Stuttgart dann mit dem ICE nach Frankfurt an den Flughafen. Am Flughafen dann schließlich der Abschied von der Familie.
Dann beginnt die lange Flugreise. Der erste Flug geht von Frankfurt nach Singapur. 12 Stunden in einem A380. Der Service und das Essen von Singapore Airlines waren hervorragend. So oft wie man dort kostenlos Bier und Wein angeboten bekommt könnte man meinen, dass die einen abfüllen wollen bevor man schläft. Neben mir saß ein junges Paar auf dem Weg nach Bali mit denen ich mich auch ein wenig unterhalten habe.
Die zwei Stunden Aufenthalt in Singapur gingen viel schneller vorbei wie gedacht. Da ich nur ein paar hundert Meter im Transitbereich laufen musste kam mir der Flughafen jetzt gar nicht mal so groß vor wie erwartet. Bis ich meinen Kaffee hatte war auch schon wieder Zeit fürs Boarding.
Der zweite Flug geht dann von Singapur nach Auckland. Durchgeführt von Air New Zealand. Da fängt der Flug schon mal mit einem lustigen Sicherheitsvideo an (goo.gl/nBguR1). Fast schon schade, dass der Flug nur 9 Stunden ging, denn es gab alle Hobbit und Herr der Ringe Filme zum Anschauen. Generell habe ich während den Flügen die meiste Zeit einfach Filme geschaut. Geschlafen habe ich nur zwei Stunden. Aber alles halb so wild. So war ich wenigstens ordentlich müde. Neben mir saß ein älteres Ehepaar aus England mit denen ich mich auch gut unterhalten habe. Der Mann konnte sogar ein wenig Deutsch.
Vom Flughafen geht es dann noch mit dem SkyBus zum Hostel. Beim Einsteigen habe ich gleich gesagt wo ich aussteigen will, doch bis wir da waren hat es der Busfahrer schon wieder vergessen. Netterweise hat mich dann der Busfahrer auf dem Rückweg am Hostel rausgelassen.
- Meine Familie am Flughafen
- Im Flugzeug
Tag 2: City of Sails – Der erste Tag in Auckland
Der Jetlag ist nicht ganz so schlimm wie erwartet. Nachdem ich so Müde wie ich war gut schlafen konnte bin ich zuerst einmal um 8 Uhr aufgewacht und hab dann noch eine Weile gedöst. Da ich noch gar keine Pläne für den Tag hatte bin ich erst mal zum Hafen gelaufen – zu Fuß 45 Minuten. Am Hafen gab es dann erst mal um kurz vor 12 zwei Toast zum Frühstück. Mein Magen ist wohl noch nicht ganz angekommen. Zwar knurrt der Magen aber es existiert kein Hungergefühl. Da man im Hafen selber noch nicht viel gesehen hat bin ich dann einfach mal weiter am Wasser entlang gelaufen. Nach ein paar Kilometern an der Hafenpromenade entlang bin ich dann am Ende angekommen wo man nicht mehr weiter laufen kann. Das ist der Westhaven. Wenn man dort war weiß man warum Auckland auch „City of Sails“ genannt wird.
Dort saß auch ein älterer Engländer, der schon seit über 50 Jahren in Neuseeland lebt. Mit dem habe ich mich ein wenig über das Segeln und Reisen unterhalten. Als es dann kühler wurde und es auch nach Regen aussah konnte ich gleich mal die Freundlichkeit der Neuseeländer kennen lernen. Er hat mich einfach ein Stück in die Stadt mitgenommen und auch noch ein paar gute Tipps gegeben, obwohl es überhaupt nicht seine Richtung war. Es hat zwar nicht angefangen zu regnen, aber ich war dann doch ganz froh nicht alles wieder zurück laufen zu müssen.
